Gastkommentare

Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Jannes Hahn (Montag, 31 März 2014 16:35)

    Sehr geehrte Frau Weber, sehr geehrter Herr Heide,

    ich beziehe mich auf unser Telefonat vom heutigen Tage und übermittele nachfolgend "die Bewerbung von Jannes Hahn".

    An alle Hof-Steindamm-Bewohner:
    Dies ist eine Bewerbung von 'Jannes' Hahn, geschlüpft am 8.8.2013 - ich heisse so, weil die Nachbarstochter Janne sich von Anfang an, als ich noch ein Küken war, in mich verliebt hat und noch heute, nachdem aus dem kleinen Küken ein grosser Hahn geworden ist, sehr an mir hängt. Dies ist auch der Grund, warum ein Scharrplatz auf Lebenszeit gesucht wird. Mein Bruder verträgt sich leider nicht mehr mit mir und daher suche ich mit Hilfe netter Menschen ein neue Umgebung.

    Aufgewachsen bin ich auf Hof Brunneck in Schürensöhlen in der Nähe von Westerau, Bundesstrasse 208 Bad Oldesloe - Ratzeburg. Derzeit lebe ich hier zusammen mit, man könnte fast sagen, den Bremer Stadtmusikanten: Hund, Katze, Pferd, Esel, Pony, Gänse, Laufenten und natürlich Hühnern, meinem Vater und dem mir gegenüber streitsüchtigen Bruder.

    Mein Frauchen hat mich häufig auf den Arm genommen und über den Hof getragen. Ihr Herzenswunsch ist, dass es keinen Streit mehr gibt und ich ein gutes Zuhause finde.

    Nun kommen ein paar Bilder von mir, die eine Bekannte meines Frauchens gemacht hat; sie ist uns bei der Suche behilflich. Auf dem letzten Foto sind auch mein Vater und mein Bruder zu sehen.

    Mit einem hoffnungsvollen Kickerikie

    Jannes
    Dem Gruss von Jannes schliesse ich mich an und verbleibe mit besten Grüssen nach Ahrensbök !

  • #2

    Lübecker Nachrichten (Sonntag, 30 November 2014 10:38)


    Ahrensbök
    Die Ahrensböker Arche: Heimat für gefährdete Nutztiere
    Die Betreiber des Hofes Steindamm züchten Rassen, die vom Aussterben bedroht sind.
    19.11.2014 23:11 Uhr
    Ahrensbök. Nutztiere haben keine Namen. Eigentlich. Aber auf dem Hof Steindamm in Ahrensbök ist das anders, denn dort ist einiges anders, vor allem die Nutztiere eben. Sie heißen „Nathan“, „Lisa“ oder „Buddy“ und haben eines gemeinsam: Sie sind selten und stehen größtenteils auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH). Und deshalb heißt der Hof von Andrea Weber und Thorsten Heide auch Nutztier-Arche. Auf dem Hof wimmelt es geradezu von Tieren — kaum zu glauben, dass die Betreiber erst vor drei Jahren nach Ahrensbök gekommen sind. „Wir wollten etwas anderes machen“, berichtet Thorsten Heide. Der 59-jährige Norddeutsche kommt aus der Versicherungsbranche, seine aus Baden-Württemberg stammende Frau hat lange in der Werbung gearbeitet. „Ich bin am Schreibtisch groß geworden“, sagt Andrea Weber (56). Etwas anderes: Das sollte eigentlich ein Haubarg, also ein mächtiges Bauernhaus in Dithmarschen, werden, doch es gab Verzögerungen. „Wir wollten nicht noch länger warten“, meint Thorsten Heide, „und so haben wir diesen Hof gekauft.“ Seltene Nutztiere zu halten und zu züchten war von Anfang das Ziel. „Die üblichen Hybriden, diese auf Hochleistung gezüchteten Tiere, sind mir zu langweilig“, sagt Thorsten Heide. „Kühe, die ihre Kälber nicht aufziehen können, Hühner, die nicht brüten — nein danke.“ Er halte mit den alten Rassen lieber „suboptimierte“ Tiere: „Die geben nicht 120 Prozent, sondern ,nur 100.“ Angefangen haben Andrea Weber und Thorsten Heide mit Thüringischen Waldziegen, davon gibt es sechs auf dem Hof. Sowie: katalonische Penedesenca-Hühner, französische Marans, Deutsche Sperber, Pommern- und Haubenenten sowie Pommern- und Toulouser Gänse.
    Dann sind da die neun irischstämmigen Dexter-Rinder — Kühe und ein Kälbchen und die mächtigen Bullen „Oscar“ und „Nathan“ mit ihren schweren Köpfen. Nebenan wuseln „Mona“, „Lisa“ und „Leonardo“ durch ihr Gehege, drei Turopolje-Schweine und damit Angehörige einer hochgefährdeten, aus Kroatien stammenden Rasse, von der Anfang der 1990er-Jahre nur noch 20 bis 30 Tiere existiert haben sollen.
    Geradezu zart muten die Skudden an, eine kleine, osteuropäische Schafrasse. 33 dieser Tiere laufen auf der Weide des Hofes umher, und fremden Besuch mögen sie nicht so gern. Zum Hof gehören drei Hektar Land, weitere fünf Hektar haben die Arche-Betreiber hinzu gepachtet.
    Andrea Weber und Thorsten Heide züchten diese Tiere und verkaufen sie an andere Züchter. Doch obwohl die Rinder, die Schweine und die Ziegen Namen haben — Sentimentalität gibt es auf dem Hof Steindamm nicht, und so werden die Tiere, die nicht weiterverkauft werden, regelmäßig geschlachtet und ihr Fleisch verwertet. Außer Wurstwaren bieten die Arche-Betreiber auch Ziegenkäse an, und Andrea Weber stellt Marmeladen und Liköre her.
    Neben den seltenen Nutztieren tummeln sich weitere Vierbeiner auf dem Hof: zwei Reitpferde, zwei Esel, vier Hunde und eine wechselnde Zahl von Katzen. „Die Arche ist kein Gnadenhof“, betont Andrea Weber, dennoch würden regelmäßig Tiere abgegeben, die ihr Zuhause verloren haben, „und wir können auch nicht immer Nein sagen.“ Regelrecht prominent ist in diesem Zusammenhang „Verdi“, ein Lauf-Erpel, der Anfang dieses Jahres auf dem zugefrorenen Teich des Eutiner Schlossgartens saß, seinen Rettern von der Feuerwehr zunächst erfolgreich entkam und auf dem Hof Steindamm ein neues Zuhause fand. „Der bekommt heute noch Besuch von seinen Fans aus Eutin“, berichtet Thorsten Heide.
    Trödelmarkt am Wochenende
    Zum Hof-Trödelmarkt samt Weihnachtsmarkt laden die Betreiber der Nutztier-Arche am Sonnabend, 06. Dezember, von 11 bis 17 Uhr ein. „Es gibt Weihnachtsgeschenke von 50 Cent bis 1000 Euro“, heißt es — von selbstgemachter Marmelade über Küchenutensilien und antiquarische Möbel bis hin zur Landmaschine. Besucher können sich außerdem mit Glühwein, Würstchen, Kaffee und Kuchen stärken. Der Hof am Steindamm 36 ist über die L 184 zu erreichen, aus Richtung Eutin kommend geht es hinter Ahrensbök im Ortsteil Steindamm links ab (den grünen Hinweisschildern folgen).
    Zwei Ferienwohnungen bietet der Hof ebenfalls, dazu Gastboxen für die Pferde von Gästen. Auf dem Hof Steindamm können auch Kindergeburtstage gefeiert werden, die Betreiber verkaufen zudem Wurst und Ziegenkäse, Marmeladen und Liköre. Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse http://hofsteindamm.jimdo.com.

    Sabine Latzel

  • #3

    Manuel Rössing (Mittwoch, 12 April 2017 12:20)

    Guten Tag waren am Wochenende zum Tag der offenen Tür bei ihnen unsere Kinder fanden es Klasse. Entlich Mal ein cooler Hof weiter so kommen gerne wieder

  • #4

    Walter Junker (Mittwoch, 06 September 2017 19:13)

    Hallo, ich bin auf der Suche nach 2 deutschen Pekingenten . Haben Sie vielleicht solche im Sortiment? LG Walter

 

 

 

Nach Tierdrama in Eutin - Ente „Verdi“ frisst wieder

vom 4. Februar 2014

Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Nach der Rettung des Erpels auf dem Teich im Eutiner Schlossgarten geht es dem Tier besser. „Verdi“ findet sogar schon wieder Gefallen am anderen Geschlecht.

 

„Verdi“ (Mitte) geht es langsam besser. Foto: Thorsten Heide

Eutin | Die in der vorigen Woche am Teich des Schlossgartens eingefangene Ente hat sich von ihren Strapazen erholt. Das Tier, das sich mittlerweile als Pommernlaufenten-Erpel herausgestellt hat, hatte einen Feuerwehreinsatz ausgelöst, weil Spaziergänger fürchteten, es könnte festfrieren. Zuvor hatte der Erpel nahezu regungslos auf der Eisfläche des Teiches gesessen und nicht gefressen. Im Tierheim vermutete man daher, er könnte sein verschwundenes Partnertier vermissen und übergab ihn an den Archehof Steindamm in Ahrensbök. Von hier verkündete Besitzer Thorsten Heide gestern die frohe Kunde: „Der Erpel hat endlich wieder Appetit und hofiert zufrieden unsere Entendamen.“ Er wurde auf den Namen Verdi getauft.

Mehr zum Thema:


Tierdrama im Eutiner Schlossgarten - Trauernde Ente droht festzufrieren

vom 29. Januar 2014

Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Weil sie ihren Partner vermisste, rührte sich das Tier auf dem zugefrorenen Teich des Schlossgartens mehrere Tage nicht von der Stelle. Die Feuerwehr fing die Pommernente ein und brachte sie ins Tierheim.

 

Eutin - Es waren herzzerreißende Bilder, die sich den Spaziergängern in den vergangenen Tagen im Schlossgarten boten. Auf einem zugefrorenen Teich saß eine einsame Pommernente – anscheinend regungslos. Was die Passanten vermutlich nicht wussten: Sie trauert um ihren verschwundenen Partner. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie einen schmerzhaften Schicksalsschlag verkraften müssen, als ihr damaliger Erpel von einem streunenden Hund gerissen wurde. Ob ihrem neuen Partner das gleiche Unglück ereilte, ist unklar.

Fest steht nur, dass sich die Pommernente in ihrer Trauer auch vom Wintereinbruch nicht abbringen ließ. Schließlich drohte sie sogar festzufrieren, was am Montagabend für einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Eutin sorgte. Vier Kameraden rückten mit zwei Fahrzeugen aus, um das Tier aus seiner gefährlichen Lage zu befreien. „Wir haben einen Kameraden in einen Überlebensanzug gesteckt und ihn gesichert über den gefrorenen Teich zu der Ente vorgeschickt“, berichtet der stellvertretende Wehrführer Klaus-Peter Lundius.

Ganz so einfach wollte sich Ente jedoch nicht fangen lassen und flüchtete in die Büsche am Ufer. „Dort haben wir sie dann mit Hilfe eines Netzes eingefangen.“ Nach Rücksprache mit der Polizei wurde die Ente in die Obhut des Tierschutzvereins Eutin gegeben, wo sich ihr Zustand gestern nicht verbesserte. „Sie frisst nichts und vermisst ihren Partner“, sagte Barbara Mohr vom Tierschutzverein. Da es sich bei der Pommernente eigentlich um ein Haustier handelt, das in freier Wildbahn nur selten vorkommt, dürfte sich die Suche nach einem neuen Partner schwierig gestalten. Der Tierschutzverein überlegt deshalb, die Pommernente an den Tierpark Warder zu übergeben, wo Artgenossen leben.

von Julian Heldt
erstellt am 29.Jan.2014 | 00:33 Uhr

 

Toll, Verdi hat Nachwuchs bekommen. Die Kleinen sind da und wer zuerst kommt, der hat jetzt die einmalige Chance einen kleinen Verdi oder gar eine Verdine bei uns zu erstehen.

 

Echte Ahrensböker Laufenten  sind das – und wie die Ahrensböker über sich sagen, Ahrensböker sind schon ein besonderes Völkchen.